Zwei Leute, die zu viel Hardware kaufen

Setup-Bros ist ein Magazin für Gaming- und PC-Hardware. Wir testen, was wir selbst benutzen würden, und schreiben auf, was dabei herauskommt. Auch dann, wenn das Ergebnis langweilig ist.

Was wir machen

  • Geräte wochenlang im Alltag benutzen, bevor wir etwas empfehlen.
  • Schreiben, was uns gestört hat, auch bei Geräten, die wir mögen.
  • Quellen nennen, wenn wir etwas nicht selbst gemessen haben.
  • Beiträge aktualisieren, wenn sich Preis, Modell oder Software ändern.

Was wir nicht machen

  • Testsiegel vergeben, die wir uns selbst ausgedacht haben.
  • Datenblätter umschreiben und das dann Test nennen.
  • Bewertungen an Partnerprogramme koppeln.
  • Rabatt-Countdowns und „nur heute" einbauen.

Die Redaktion

Ilja

Ilja

Ilja testet für Setup-Bros Gaming-Zubehör und Hardware mit Blick auf Verarbeitung, Bedienung, Kompatibilität und Preis. Eigene Erfahrungen trennt er klar von Herstellerangaben und externen Quellen.

27 Beiträge
Viktor

Viktor

Viktor testet für Setup-Bros PC-Hardware und Gaming-Zubehör mit eigenen Messwerten und direktem Praxisvergleich. Seine Schwerpunkte sind Grafikkarten, SSDs, Eingabegeräte sowie Leistung, Temperaturen und Lautstärke.

30 Beiträge

Wie wir uns finanzieren

Setup-Bros finanziert sich über Affiliate-Links. Sie sind mit einem Sternchen gekennzeichnet. Kaufst du über einen solchen Link, bekommen wir eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.

Was wir empfehlen, entscheidet die Redaktion. Kein Hersteller kann eine Bewertung kaufen, und keine Partnerschaft ändert die Reihenfolge in einer Bestenliste. Geräte, die wir geschenkt bekommen, kennzeichnen wir im Beitrag.

So arbeiten wir

Kurz gesagt: Wir schreiben über Hardware, die wir selbst benutzt haben. Wir sagen, unter welchen Bedingungen. Wir trennen, was wir gemessen haben, von dem, was wir beobachtet haben. Und wir sagen, wenn wir etwas nicht wissen.

Eigene Nutzung statt umformulierter Datenblätter

Ein Datenblatt kann jeder abschreiben. Es sagt dir aber nicht, ob der Lüfter nach zwei Stunden nervt, ob die mitgelieferte Software den dritten Neustart übersteht oder ob das Kabel für deinen Schreibtisch lang genug ist. Genau dieser Teil ist der, den wir beitragen können.

Deshalb gilt: Wir schreiben über ein Gerät erst, wenn wir es in der Hand hatten und benutzt haben. Beruht ein Beitrag ausnahmsweise auf Herstellerangaben, etwa bei einer Vorschau auf etwas, das es noch nicht zu kaufen gibt, dann steht das oben im Beitrag und nicht im Kleingedruckten.

Was wir zum Start noch nicht haben

Real Talk: Wir haben kein Labor. Zum Start gibt es hier keine eigenen Messreihen, keine kalibrierte Messtechnik und keine standardisierten Benchmark-Durchläufe über mehrere Geräte hinweg. Was wir haben, ist Alltagsnutzung und die Bereitschaft, sie genau zu beschreiben.

Wir könnten Zahlen aus irgendwelchen Tools abschreiben und sie Messwerte nennen. Das wäre die schnellere Variante und die unehrlichere. Sollte sich das ändern, sollten wir also anfangen, systematisch zu messen, dann steht auf dieser Seite, mit welchen Geräten und nach welchem Verfahren. Bis dahin steht hier, dass wir es nicht tun.

Testbedingungen stehen im Beitrag

Ein Ergebnis ohne Bedingungen ist keine Information. Zu jedem Testbericht gehört deshalb, soweit es die Sache berührt:

  • wie lange und wofür das Gerät benutzt wurde
  • in welcher Umgebung, also restliche Hardware, Betriebssystem, Treiberstand
  • Raumtemperatur und Gehäuse, wenn es um Kühlung oder Lautstärke geht
  • woher das Gerät kam, also gekauft, geliehen oder als Testmuster gestellt

Ein Testmuster nehmen wir an. Ob wir es zurückgeben oder behalten, ändert nichts am Text, und wer es gestellt hat, liest ihn nicht vor der Veröffentlichung.

Beobachtung ist kein Messwert

„Deutlich hörbar“ ist eine Beobachtung. „38 dB(A) in 50 cm Abstand“ wäre ein Messwert. Das eine als das andere zu verkaufen, ist der häufigste Trick in Hardware-Texten, und wir machen ihn nicht mit.

Beobachtungen schreiben wir als Beobachtungen, in Worten und mit Bezug auf eine Situation. Zahlen führen wir nur, wenn wir sagen können, womit sie erhoben wurden. Und eine Zahl ohne Bezugsgröße bleibt draußen: „12 Prozent schneller“ heißt nichts, solange nicht dabeisteht, schneller als was.

Korrekturen macht man sichtbar

Wir liegen manchmal falsch. Wenn das passiert, tauschen wir den Satz nicht still aus. Am Beitrag steht dann, was geändert wurde und wann. Bei einer Kleinigkeit wie einem Tippfehler sparen wir uns das, bei allem, was die Aussage berührt, nicht.

Das Gleiche gilt für Aktualisierungen. Ein Testbericht, der zwei Jahre alt ist, trägt sein Datum sichtbar, damit du selbst einschätzen kannst, was davon noch stimmt.

Wenn dir ein Fehler auffällt

Schreib uns. Ein Hinweis auf einen Fehler ist uns lieber als ein Beitrag, der falsch stehen bleibt. Die Kontaktdaten stehen im Impressum.

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